DATEXT Blog – Wissen, Trends und Einblicke für die digitale Zukunft

KIM & Telematikinfrastruktur: Was Dentallabore jetzt tun müssen Montag, 18. Mai 2026

Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Rufen Sie uns an:
02331 - 121 0

alle Kontaktdaten

KIM und die Telematikinfrastruktur (TI) verändern die Zusammenarbeit von Dentallaboren und Praxen. Was die TI bringt, welche Komponenten Labore brauchen und wie der Einstieg gelingt.

 

Die Zusammenarbeit zwischen Dentallaboren und Zahnarztpraxen wird digital: Über die Telematikinfrastruktur (TI) und den Kommunikationsdienst KIM laufen Aufträge, Kostenvoranschläge und Nachrichten künftig sicher und papierlos. Wer früh anbindet, spart Zeit und sichert sich Wettbewerbsvorteile. Dieser Beitrag erklärt, was TI und KIM für Dentallabore bedeuten und wie der Einstieg gelingt.

Was ist die Telematikinfrastruktur (TI)?

Die Telematikinfrastruktur ist das sichere digitale Netzwerk im deutschen Gesundheitswesen. Sie verbindet alle Akteure – von Zahnarztpraxen bis zu Dentallaboren – und ermöglicht einen schnellen, standardisierten Datenaustausch. Für Dentallabore bedeutet das die digitale Übermittlung von Aufträgen, eine sichere Kommunikation mit Praxen und weniger Papier und manuelle Prozesse – und damit effizientere Abläufe und weniger Fehlerquellen.

Was ist KIM im Dentallabor?

KIM (Kommunikation im Medizinwesen) ist der zentrale Kommunikationsdienst innerhalb der TI. Man kann es sich wie eine E-Mail vorstellen – nur vollständig verschlüsselt, mit eindeutig identifizierten Absendern sowie rechtssicher und manipulationsgeschützt.

Für Dentallabore heißt das: direkter Austausch mit Zahnarztpraxen, digitale Kostenvoranschläge und Aufträge sowie eine lückenlose Dokumentation – die übrigens auch bei den MDR-Dokumentationspflichten hilft.

Warum Dentallabore jetzt handeln müssen

Viele tausend Zahnarztpraxen nutzen die TI bereits – und der Druck steigt. Aufträge werden zunehmend digital über KIM abgewickelt, papierbasierte Prozesse verlieren an Bedeutung, und Labore ohne TI-Anbindung geraten ins Hintertreffen. Kurz gesagt: Ohne TI-Anbindung wird die Zusammenarbeit komplizierter – nicht einfacher.

Die Vorteile der TI für Dentallabore

Die TI bringt spürbare Effizienzgewinne (weniger Rückfragen und Telefonate, schnellere Prozesse), höchste Datensicherheit durch verschlüsselte Übertragung, weniger Bürokratie durch digitale statt papierbasierte Abläufe und eine nahtlose Kommunikation mit Zahnarztpraxen.

Voraussetzungen für die TI-Anbindung

Um KIM und die TI nutzen zu können, benötigt Ihr Labor eine digitale Identität. Die wichtigsten Komponenten sind:

  1. SMC-B Karte – die Identität Ihres Labors
  2. eBA (elektronischer Berufsausweis) – persönliche Identifikation
  3. TI-Anschluss & Softwarelösung

Schritt für Schritt: So kommen Dentallabore in die TI

Der Einstieg ist einfacher als viele denken: 

  1. TI-/KIM-Paket bestellen
  2. Institutionskennzeichen (IK) beantragen
  3. eBA & SMC-B Karten beantragen
  4. TI-Förderung sichern (Refinanzierung über den GKV-Spitzenverband möglich)
  5. Technisches Onboarding durchführen

Danach ist Ihr Labor vollständig angebunden und startklar. DATEXT übernimmt dabei die TI-Anbindung fürs Dentallabor von der Beantragung bis zum Onboarding.

Ein Blick in die Zukunft: TI-Messenger & mehr

Die Entwicklung geht weiter: Neben KIM wird aktuell der TI-Messenger aufgebaut – eine Art sicherer Chat für das Gesundheitswesen. Das Ziel sind noch schnellere Kommunikation, weniger E-Mail-Verkehr und Echtzeit-Abstimmungen zwischen Praxis und Labor.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Die Telematikinfrastruktur für Dentallabore ist kein Zukunftsthema mehr – sie ist bereits Realität. Wer jetzt handelt, profitiert von effizienteren Abläufen, besserer Zusammenarbeit und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit. Wer wartet, riskiert Mehraufwand, Medienbrüche und Wettbewerbsnachteile.

Möchten Sie mehr zu KIM und der TI wissen? Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und sichern Sie sich Ihren Bonus.

 

zurück