DATEXT Blog – Wissen, Trends und Einblicke für die digitale Zukunft
Die europäische Medical Device Regulation (EU 2017/745) sorgt seit ihrem Inkrafttreten Mai 2021 in vielen Dentallaboren für Unsicherheit. Für manche klingt das Thema nach zusätzlicher Bürokratie, komplizierten Dokumentationspflichten und noch mehr Papierkram.

Die Telematikinfrastruktur ist das sichere digitale Netzwerk im deutschen Gesundheitswesen. Sie verbindet alle Akteure – von Zahnarztpraxen bis hin zu Dentallaboren – und ermöglicht einen schnellen, standardisierten Datenaustausch.
Für Dentallabore bedeutet das konkret:
Digitale Übermittlung von Aufträgen
Sichere Kommunikation mit Praxen
Weniger Papier und manuelle Prozesse
→ Effizientere Abläufe und weniger Fehlerquellen
KIM ist der zentrale Kommunikationsdienst innerhalb der TI.
Man kann sich KIM vorstellen wie eine E-Mail – nur:
vollständig verschlüsselt
mit eindeutig identifizierten Absendern
rechtssicher und manipulationsgeschützt
Das bedeutet für Dentallabore:
Direkter Austausch mit Zahnarztpraxen
Digitale Kostenvoranschläge & Aufträge
Lückenlose Dokumentation
Warum Dentallabore jetzt handeln müssen:
Viele tausend Zahnarztpraxen nutzen die TI bereits heute – und der Druck steigt.
Bald zu erwarten:
Aufträge werden zunehmend digital über KIM abgewickelt
Papierbasierte Prozesse verlieren an Bedeutung
Labore ohne TI-Anbindung geraten ins Hintertreffen
Kurz gesagt:
Ohne TI-Anbindung wird Zusammenarbeit komplizierter – nicht einfacher.
Effizienzsteigerung - Weniger Rückfragen, weniger Telefonate, schnellere Prozesse
Höchste Datensicherheit - Alle Daten werden verschlüsselt übertragen
Weniger Bürokratie - Digitale statt papierbasierter Abläufe
Bessere Zusammenarbeit - Nahtlose Kommunikation mit Zahnarztpraxen
Voraussetzungen für die TI-Anbindung im Dentallabor
Um KIM und die TI nutzen zu können, benötigt Ihr Labor eine digitale Identität.
Die wichtigsten Komponenten:
1. SMC-B Karte → Identität Ihres Labors
2. eBA (elektronischer Berufsausweis) → persönliche Identifikation
3. TI-Anschluss & Softwarelösung
Der Einstieg ist einfacher als viele denken:
1. TI-/KIM-Paket bestellen
(z. B. über einen Anbieter wie DATEXT)
2. Institutionskennzeichen (IK) beantragen
3. eBA & SMC-B Karten beantragen
4. TI-Förderung sichern
(Refinanzierung über den GKV-Spitzenverband möglich)
5. Technisches Onboarding durchführen
→ Danach ist Ihr Labor vollständig angebunden und startklar.
Die Entwicklung geht weiter:
Neben KIM wird aktuell der TI-Messenger aufgebaut – eine Art sicherer Chat für das Gesundheitswesen.
Das Ziel:
Noch schnellere Kommunikation
Weniger E-Mail-Verkehr
Echtzeit-Abstimmungen zwischen Praxis und Labor
Die Telematikinfrastruktur für Dentallabore ist kein Zukunftsthema mehr – sie ist bereits Realität.
Wer jetzt handelt, profitiert von:
effizienteren Abläufen
besserer Zusammenarbeit
langfristiger Wettbewerbsfähigkeit
Wer wartet, riskiert:
Mehraufwand
Medienbrüche
Wettbewerbsnachteile
Starten Sie jetzt mit der Anbindung Ihres Dentallabors an die TI und nutzen Sie die Vorteile von KIM frühzeitig.
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